Inanna war die von den Sumerern am meisten verehrte und geliebte Göttin, sie verkörperte die Liebe selbst. Als Abend- oder Morgenstern hatte man sie stets vor Augen. Die viertausend Jahre alten Hymnen und Weihesprüche zu ihrem Preise gehören zu den kostbarsten erotischen Texten, die aus der frühen Hochkultur des Zweistromlandes erhalten geblieben sind.
Der Sprachwissenschaftler Samuel Noah Kramer aus Philadelphia (USA) spürte die verstreuten Keilschrift-Texte vom Inanna-Zyklus auf und übertrug sie ins Englische.
Aus diesen Bruchstücken schuf Diane Wolkstein, Schriftstellerin und Kennerin der Überlieferung, in größtmöglicher Nähe zum Original, ein dichterisches Ganzes, das als zweites Epos neben dem von Gilgamesch seinen Platz beansprucht.
Hans Werner Geerdts, der seit vielen Jahren als Maler und Schriftsteller in der Altstadt von Marrakesch lebt und stets von der sumerischen Hochkultur fasziniert gewesen ist, übersetzte den Text und schuf Bilder dazu, die vom Eros der Frühzeit durchstrahlt sind.
Weitere Informationen
54 Illustrationen/Duotone von Hans Werner Geerdts
auf 350 Exemplare limitierte Ausgabe
signiert und nummeriert vom Künstler
Texte von Diane Wolkenstein
im Schuber
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